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WEG: Dachstuhl wird unberechtigt vermietet

Susanne S. ist Mitglied im Landesverband Haus und Grund Niedersachsen und Eigentümerin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit sechs Parteien. Sie hat an dem über ihrer Wohnung liegenden Dachstuhl ein Sondernutzungsrecht, sodass sie den Dachboden zum vorübergehenden Aufenthalt und zum Beispiel als Hobbyraum nutzen kann. Eine Nutzung zu Wohnzwecken ist allerdings nicht erlaubt. Dennoch baut Susanne S. den Dachboden zur Wohnung aus und vermietet diesen.

Hiermit sind die anderen Miteigentümer des Mehrfamilienhauses nicht einverstanden. Die Eigentümergemeinschaft verlangt daher, die Nutzung des Dachbodens zu Wohnzwecken zu unterlassen. Zuvor hatten die Eigentümer in einer außerordentlichen Eigentümerversammlung den Beschluss gefasst, einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung des Unterlassungsantrags zu beauftragen.

Da außergerichtlich jedoch keine Einigung erzielt werden kann, reicht die Eigentümergemeinschaft eine Unterlassungsklage ein. Die Klage ist vor Gericht erfolgreich, da die Nutzung des Dachbodens zu Wohnzwecken nicht vorgesehen und die Vermietung durch Susanne S. somit unzulässig ist. Die Vergrößerung des Mehrfamilienhauses um eine weitere Wohneinheit müssen die anderen Eigentümer daher nicht hinnehmen, so das Gericht.

Die Kosten des Verfahrens muss daher Susanne S. tragen, die bei ROLAND Rechtsschutz versichert ist. Unter Berücksichtigung der vereinbarten Selbstbeteiligung übernimmt ROLAND Rechtsschutz für Susanne S. in diesem Verfahren Leistungen in Höhe von 4.650 Euro.

© ROLAND Rechtsschutz

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