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Klimawandel: Wie man sein Zuhause, Auto & Co. vor Wetterextremen schützt

Hannover, 21. August 2020. Klimaaktivisten und junge Protestbewegungen wie "Fridays for Future" haben die Diskussion über angemessene Reaktionen auf die Folgen klimatischer Veränderungen belebt. Breitere Gesellschaftsschichten wurden in den letzten Jahren für das Thema Klimawandel sensibilisiert. Eines ist unstrittig: Extreme Wetterlagen und deren Auswirkungen treffen auch Deutschland immer häufiger. Höchste Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Dinge, die einem lieb und teuer sind, vor Unwettern schützen kann. Die VGH Versicherungen geben Tipps.

"Extreme Wetterbedingungen wirken sich hierzulande auf verschiedenste Weise aus", sagt VGH-Experte Dirk Hillebrecht. "So können Starkregen und Hagel überall in Deutschland niedergehen und Häuser unbewohnbar machen. Vor allem im Winterhalbjahr richten Stürme und Orkantiefs immer wieder schwere Schäden in weiten Teilen des Landes an." Aber auch plötzlich auftretende Gewitter können unerwartete Folgen haben, unter anderem durch Blitzschläge, so dass ein anfangs noch entspannter Sommerabend teuer enden kann.

Eigeninitiative gefragt: rechtzeitig absichern

Deshalb ist es entscheidend, Wettergefahren nicht zu unterschätzen und sich vorausschauend abzusichern. Oft können auf diese Weise (noch) größere Schäden verhindert werden. Im fortschreitenden Klimawandel sollte jeder sich regelmäßig über das Wetter informieren, um vorbereitet zu sein, zum Beispiel über die VGH Wetter-App. Zieht ein Sturm auf, gilt es folgende Fragen zu beantworten: Habe ich alle losen Gegenstände wie Gartenmöbel oder Blumentöpfe in Sicherheit gebracht, damit sie für mich und andere keine Gefahr darstellen? Ist das Hausdach gesichert, sind alle Fenster und Türen geschlossen, die Markisen eingefahren?

Potenzielle Schwachstellen schützen

Droht ein Gewitter, ist es ratsam, technische Geräte vom Stromnetz zu trennen und zusätzlich auf ein Überspannungsschutzgerät zu setzen. Außerdem empfiehlt sich, potenzielle Schwachstellen für das Eindringen von Wasser, wie Rohre und Abflüsse, durch Rückstauventile zu schützen. Denn Starkregen geht zwar meist nur lokal begrenzt nieder, ist dadurch aber auch kaum vorhersagbar und kann durch die extremen Regenmengen nahezu an jedem Ort in Deutschland Häuser unbewohnbar machen.

Vorausschauende Vorsicht gilt auch bei Kraftfahrzeugen. "Autos sollten nur an Orten geparkt werden, wo sie möglichst gut gegen Regen, Überflutung, herabfallende Äste und Hagel geschützt sind", sagt Dirk Hillebrecht. "Garagen und freie Parkflächen eignen sich besonders gut." Entstehen trotzdem Schäden am Auto, springt die Teilkaskoversicherung ein (auch in der Vollkaskoversicherung enthalten).

Klimawandel offenbart Versicherungslücken vieler Haushalte

Selbst wer sein Eigentum bestmöglich gegen Extremwetter schützt, kann erhebliche Schäden erleiden. Daher ist ein ausreichender Versicherungsschutz angeraten, der im Notfall greift. "Für Hausbesitzer am allerwichtigsten ist die Wohngebäudeversicherung", erklärt VGH-Experte Hillebrecht. "Sie springt bei Schäden ein, die unter anderem durch Blitzschlag, Stürme, Hagel oder Feuer am Haus, Gartenhaus und der Garage entstehen. Für Schäden an technischen Geräten und anderen Einrichtungsgegenständen kommt die Hausratversicherung auf."

Um jedoch auch gegen die Folgen von Überschwemmungen durch Starkregen, Rückstau oder Hochwasser abgesichert zu sein, müssen Wohngebäude- und Hausratpolicen oft um einen Zusatzbaustein erweitert werden, die so genannte Elementarschadenversicherung. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) besitzen allerdings nur 45 Prozent der Gebäude in Deutschland derzeit einen solchen Schutz. In Niedersachsen, dem Geschäftsgebiet der VGH als größtem öffentlichen Versicherer dieses Bundeslandes, sind es sogar nur 25 Prozent.

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