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Schimmel durch stehendes Duschen in der Badewanne

Schimmel - Copyright Sylvia HorstMarianne W. ist Mitglied im Landesverband Haus und Grund Niedersachsen. Die Eheleute P. sind seit über 20 Jahren Mieter einer ihrer Wohnungen, in der sich ein Badezimmer mit Badewanne befindet. Eines Tages beschweren sich die Eheleute P. über starken Schimmelbefall oberhalb der Badewanne und verlangen dessen Beseitigung. Gleichzeitig mindern sie die Miete wegen dieses Mangels. Marianne W. hält die Minderung für unberechtigt.

Das zuständige Amtsgericht urteilte zunächst zugunsten der Mieter. Die Mietminderung sei aufgrund eines vorliegenden Baumangels berechtigt und der Vermieter zur sachgerechten Entfernung des Schimmels verpflichtet. Die gegen dieses Urteil von Marianne W. eingelegte Berufung hat jedoch Erfolg. Das Landgericht holt ein Sachverständigengutachten ein, das zu dem Ergebnis kommt, dass ein baulicher Mangel hier nicht vorliege. Vielmehr sei der Schimmelbefall allein auf die Nutzung der Badewanne zum Duschen im Stehen durch die Mieter verursacht. Da der Fliesenspiegel über der Badewanne nur etwa bis zur hälftigen Stehhöhe reiche, werde die darüber liegende Wand durch Spritzwasser beim stehenden Duschen in der Wanne permanent durchfeuchtet, weshalb sich Schimmel bilde. Die Nutzung der Wanne zum Duschen im Stehen sei vertragswidrig, urteilt das Landgericht und hebt das Urteil des Amtsgerichts auf.

Die Eheleute P. müssen nun selbst für die Beseitigung des Schimmels sorgen. ROLAND Rechtsschutz bevorschusste die Kosten des Rechtsstreits in Höhe von 945 Euro. Diese müssen von den Eheleuten P. erstattet werden, da sie den Prozess verloren haben.

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